Kontext
CalligraphyToolkit arbeitet mit Millimetern, weil eine gemessene Breitfeder in eine reale x-Höhe übersetzt werden kann. Zwei Werte werden oft verwechselt: Federbreite und Federwinkel.
Die Schreibkante messen
Bei einer Breitfeder wird die flache Kante gemessen, die tatsächlich das Papier berührt. Bei klar markierten Größen genügt oft ein Lineal; ein Messschieber hilft bei unbekannten Spitzen. Pilot führt Parallel-Breiten von 1,5, 2,4, 3,0, 3,8, 4,5 und 6,0 mm auf — die Breite ist also eine reale Eigenschaft der Schreibkante.
Federwinkel bedeutet Orientierung
Der Federwinkel beschreibt die Drehung der flachen Kante relativ zur Grundlinie. Er ist normalerweise nicht als Winkel auf der Feder aufgedruckt. Eine 3-mm-Feder kann je nach Schrift oder Lehrmethode unterschiedlich gehalten werden.
Buchstabenneigung getrennt betrachten
Die Neigung der Buchstaben ist nicht identisch mit dem Federwinkel. Italic kann geneigt geschrieben werden, während die Schreibkante ihren eigenen Winkel hat. Beide Werte sollten getrennt und anhand einer Vorlage eingestellt werden.
Quellen und weiterführende Literatur
Diese Hinweise stützen sich auf die unten genannten Quellen. Für vertieftes Lernen helfen die Originalquelle sowie eine gute Vorlage oder Lehrperson.